#rackelhahnmodus

hintere Reihe (vlnr):
Hao Tran (Trainer), Dirk Stantien, Linus Hönnerscheid
Martin Blenke, Henrik Dolata, Elias Amara
Tim Ciechowski, Michael Hurst (Co-Trainer/Physiotherapeut)

vordere Reihe (vlnr):
Lam Tran, Dennis Harnack, Rick Henning
Emmanuel Frimpong, Julian Siegmund
Max Rammholdt, Jan Olm, Nils Purschke

Ergebnisse

handball berlin verbandsliga 2019 2020 ergebnisse hsg neukölln tag datum zeit heim gast

Spielberichte

TuS Hellersdorf 27:31 (11:12) HSG Neukölln

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1. Männer gewinnt überraschend beim TuS Hellersdorf (27:31)

Was für ein grandioses Spiel unserer Neuköllner Rackelhähne im fernen Hellersdorf. Wir schlagen den bis dato stark aufspielenden Gastgeber in fremder Halle völlig verdient und im Stile einer echten Spitzenmannschaft #Smiley

Beginnen möchte ich diesmal mit einer kleinen Geschichte aus den Ligen der Hauptstadt: Es geht nämlich der Mythos um, dass nur diejenige Mannschaft Berliner Meister werden kann, die auch in Hellersdorf gewinnt. Tja, was soll ich sagen? Wir sind bereit unsere Rolle als Geheimfavorit auf den Meistertitel einzunehmen #ZwinkerSmiley 

Liebe Leser: 

Spaß muss sein! Besonders nach der gezeigten Leistung unseres männlichen Flaggschiffs. Natürlich sind wir nicht Geheimfavorit auf den Berliner Meistertitel, wir gelten in allen international renommierten Sportforen und -zeitungen als neuer Aufstiegsfavorit Nummer1! Aber seht selbst:

HandballScout24: „Was für ein Spiel! Neuköllner Männer überrollen Spitzenreiter!“

Sport2: „Wer Handball liebt, wird die HSG lieben. Pure Dominanz gegen wankende Hellersdorfer!

Handball-Welt: „Nach schwachem Saisonstart zeigt Neukölln gegen überforderte Randberliner ihr wahres Ich!“

Spochs: „Neukölln brennt wahres Feuerwerk in Hellersdorf ab. Werden die Karten in der Verbandsliga Berlin neu gemischt?“

Marca: „HSG Neukölln reinventa Balonmano!“

L’Equipe: „Les tétras bâtard de Neukölln sont incroyables!”

Es ist verrückt wie sehr unser Verein in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist. Aber wir spielten letzten Sonntag wirklich vortrefflich und hatten auch wieder mehr Glück als in der Vorwoche. Daher nochmal einen kleinen Dank an die Chancenverwertung unserer Gastgeber #SenkJu 

Aber auch wir taten unser Übriges, um als Sieger den weiten Heimweg anzutreten. Siggi hielt den Kasten sauber, unsere Abwehr um Elias und Dirk ackerte als würde es keinen Morgen geben und im Angriff spulten alle ihr Pensum runter. Granaten von Max, Pirouetten von Linus und massive Wummen von Latte. Dazu trafen unsere Außen in gekonnter Manier. Und so haben wir einen weiteren Meilenstein in unserer Vereinshistorie erreicht:

Der erste Auswärtssieg in Hellersdorf! 

Nice #HerzundFaustundZwinkerZwinker

Rackelhahnmodus: 91 %

Star des Spiels: Alle oder keiner!

Flop des Spiels: Die unnötige Niederlage in der Vorwoche

Thomas Sanftleben

HSG Neukölln 23:24 (15:12) KSV AJAX-NEPTUN

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1. Männer verliert knapp gegen AJAX (23:24)

Nichts ist es geworden mit dem 3. Sieg in Folge. Leider mussten wir uns den Gästen von KSV Ajax Handball mit einem Tor geschlagen geben. Dabei trauern wir vor allem den nicht genutzten Chancen im Schlussakt der Partie hinterher.

Zurückblickend sind Spiele gegen Köpenick trotzdem immer etwas Besonderes. Nach unzähligen spannenden und harten Duellen in der Vergangenheit, kam es gestern zum Duell unter Freunden. Vor allem für unseren Trainingsweltmeister Dirk, der lange für die Köpenicker aktiv war, war es eine spezielle Partie. Bekanntlich schloss er sich vor der Saison den Neuköllner Rackelhähnen an. 

Die Anfangsphase gestaltete sich allerdings noch sehr zerfahren und als fairer Gastgeber überließen wir natürlich AJAX den ersten Zug: Einmal geblinzelt und prompt lagen wir 1:4 hinten (4. Minute). Aber wir wollten uns nicht auf den Ruf als „fairste Mannschaft der Liga“ ausruhen und zogen das Tempo gnadenlos an. Aufbauend auf eine starke Abwehr und Torhüterleistung, traten wir auch im Angriff mit mehr Engagement und Cleverness auf. Es folgte ein 7:1-Lauf, an dessen Ende wir erstmals mit 3 Toren in Führung gehen konnten (8:5, 13. Minute). Bis zum Pausentee konnten wir ebendiesen Abstand aufrechterhalten (15:12). 

Die Marschroute für die 2. Halbzeit war klar: Dominanz in der Abwehr, Cleverness im Angriff und ackern, ackern, ackern! Die schweren Köpenicker Jungs sollten durch unseren grazilen und athletischen Handball ständig in Bewegung bleiben #ZwinkerSmiley 

Am Anfang konnten wir uns noch über unsere standhafte Abwehr belohnen, doch leider schafften wir es nicht Ballgewinne in einfache Tore umzumünzen. Und dafür wird man in dieser Liga bestraft – zumindest meistens und leider auch in unserem Fall #Smiley Gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste verspielten wir einen 4-Tore Vorsprung - trotz mehrminütiger Überzahl (17:17, 38. Minute). Im Schlussakt konnte sich dann keiner der beiden Mannschaften absetzen und 5 Minuten vor Schluss stand es immer noch unentschieden (23:23). Aber dank einer mangelnden Chancenverwertung im 2. Abschnitt (lediglich 8 Tore), mussten wir uns schlussendlich mit einem Tor geschlagen geben. Ein Unentschieden wäre wohl gerecht gewesen aber der Sport ist halt nicht immer so fair wie wir #ZwinkerSmiley

Am kommenden Sonntag geht es nach Hellersdorf, wo uns der Tabellenführer erwartet. Bekanntlich ist es extrem schwer "dort draußen" zu gewinnen, besonders wenn uns die frühe Anwurfzeit direkt aus der Griessmühle in die U5 pilgern lässt. Doch unsere Formkurve zeigt wieder nach oben und daher geht’s voller Optimismus zum derzeitigen Liga-Primus. 

Rackelhahnmodus: 69 %

Star des Spiels: Abwehrarbeit

Flop des Spiels: Siegesserie gerissen

Thomas Sanftleben

Polizei SV 28:29 (14:14) HSG Neukölln

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1. Männer gewinnt letztlich knapp gegen PSV (28:29)

Kurzer Nachtrag zum Wochenende: 

Die 1. Männer gewinnt wiederholt ein Ligaspiel. Einige mögen sich jetzt verwundert die Augen reiben, aber es geht vorwärts bei den Neuköllner Handballern. 2 Siege in Folge. Danach sah es vor einigen Wochen überhaupt nicht aus. Aber einige wenige Maßnahmen können eine Mannschaft ganz unerwartet beflügeln #SexDrugsRocknRoll #ZwinkerSmiley

Diesmal musste der Tabellennachbar aus Lichtenberg dran glauben, zumindest mehr oder weniger. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit wollten wir unbedingt in „Abschnitt 2“ nachlegen und unserem Hiob ein schönes Geburtstagsgeschenk überreichen. Gesagt, getan…

5 Minuten vor Schluss führten wir noch sicher mit 6 Toren (22:28) und sahen wie der sichere Sieger aus. Denkste! Die PSVler ballerten aus allen Lagen und spielten uns förmlich an die Wand aber wie sagt man so schön: „Auch ein blinder Rackelhahn findet mal ein Korn!“ #Smiley In letzter Sekunde verwarf der Gastgeber eine letzte (freie) Großchance. Pfiff, Schluss, Aus, Sieg! Und damit wünschen wir allen Mannschaften ein erfolgreiches Wochenende, denn wir haben spielfrei und können wohlverdient in die Griessmühle einkehren.

Star des Spiels: Das Glück des Tüchtigen

Flop des Spiels: Die Abwesenheit von Hiob

Fazit: 2+

Rackelhahn-Modus: 79%

Thomas Senftleben

HSG Neukölln 30:27 (14:13) SG NARVA Berlin

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1. Männer mit Überraschungserfolg gegen die SG NARVA Berlin (30:27)

Nach einer peinlichen Vorstellung am vergangenen Wochenende gegen die Handballfreunde aus Pankow, war die Stimmung innerhalb unserer Mannschaft am Tiefpunkt. Der verkorkste Saisonstart und diverse Hiobsbotschaften brachten uns an eine demotivierende Grenze, die Spieler, Mannschaftsverantwortliche und Trainer zum Nachdenken anregte. Tja und so ein Tiefpunkt im Leben kann manchmal auch ein Wendepunkt sein. Die daraus resultierende Botschaft der Woche war klar: Wir brauchen mehr Emotionen im Spiel! Da waren die jungen und zuletzt stark aufspielenden Gäste aus Friedrichshain ein denkbar undankbarer Gegner, aber zurückblickend vielleicht genau der Richtige...

Die Zusammenfassung des Spiels ist denkbar einfach. Wir lagen einzig beim Stand von 0:1 hinten. Ansonsten führten wir durchgehend oder hielten zumindest ein Unentschieden aufrecht. Dabei starteten wir furios in die Partie, konnten die ersten beiden Siebenmeter der Gäste entschärfen und traten im Angriff sehr effizient auf. Mitte der ersten Hälfte konnten wir uns so erstmals auf 4 Tore absetzen (11:7). Uns war klar, dass NARVA zu jeder Zeit „zurückschlagen“ kann, da sie auf jeder Position individuell top besetzt sind. Aber an diesem Nachmittag wollten wir den Sieg vielleicht ein bisschen mehr. So konnten die Gäste zwar schon vor dem Halbzeitpfiff ausgleichen und blieben auch in der 2. Hälfte immer auf Schlagdistanz. Aber selbst der Treffer zum 26:26 drei Minuten vor Schluss und eine offensive Deckung gegen uns, brachten die Rackelhähne aus Neukölln nicht zum Wanken. Wir hielten dem Druck NARVAs Stand und brachten den Sieg unter Dach und Fach. Deswegen eine kleine Ode an die Mannschaft:

Wir waren motivierter. Wir waren giftiger. Wir waren wacher. Wir waren effizienter. Wir waren cleverer. Wir halfen uns gegenseitig in jeder Phase des Spiels und standen füreinander ein. Wir waren bereit, über unsere eigene körperliche Grenze zu gehen. 

Wir waren am gestrigen Nachmittag endlich eine homogene Mannschaft. 

Das reicht jetzt aber auch wieder #ZwinkerSmiley

Nach den letzten Wochen war es die erhoffte Reaktion gegen einen Gegner, der definitiv zur Liga-Elite gehört. Wir können nicht jede Woche das „Glück des Tüchtigen“ beanspruchen aber wenn wir diese Emotionen und diesen Kampf immer wieder aufs Neue abrufen, werden wir definitiv öfter positive Erfolgserlebnisse zelebrieren. Und so macht es doch viel mehr Spaß, oder?! 

Am Mittwoch hat sich die Mannschaft daher wieder Sieger-Treppenläufe verdient! Juhuuuu #Smiley

Star des Spiels: Die Mannschaft

Flop des Spiels: Die begrenzte Menge an Bier

Fazit: 1-

Rackelhahn-Modus: 89%

Thomas Senftleben

Hbfr. Pankow 30:25 (15:13) HSG Neukölln

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1. Männer verliert Flutlichtspiel gegen die Handballfreunde aus Pankow (30:25)

Nachdem uns etliche Leserbriefe erreichten, in denen unsere Fans die fehlenden Analysen und Spielberichte bemängelten, melden wir uns aus unserer künstlerischen Schaffenspause zurück – und zwar voller Tatendrang, zumindest aus journalistischer Sicht #ZwinkerSmiley

Dabei haben wir sowohl gute als auch schlechte Nachrichten im Gepäck, leider im Verhältnis unserer Punkte im bisherigen Spielbetrieb. Na gut, fangen wir mal an!

Vor 2 Wochen konnten wir endlich mal wieder den Bock umstoßen und fuhren letztlich einen ungefährdeten und souveränen Heimsieg gegen die 2. Vertretung aus Spandau ein. Mit dabei von der Partie: Unser verlorener Sohn Joel Frimpong

Ihr seht schon, wir schwebten „damals“ auf Wolke 7, waren bereit für die kommenden Aufgaben und wollten uns für den negativen Saisonstart revanchieren. Vor dem Derby in Rudow dann aber die Hiobsbotschaft. Der erhofften Rückkehr unseres Rückraum-Hipsters Thomas Sanftleben, dem leidenschaftlichen Herz unserer Mannschaft, wurde ein Strich durch die Rechnung gemacht. Erneuter Kreuzbandriss und damit vorzeitiges Saisonaus! Aber es hilft alles Jammern nicht. Gegen Rudow sollte im Stadtteil-Derby trotzdem unbedingt ein Sieg her, um einem negativen Trend entgegenzuwirken. Am Ende mussten wir uns aber den „Südländern“ geschlagen geben. Unsere Abwehr im Verbund mit Ema und Siggi arbeitete zwar erfolgsversprechend, allerdings raubte uns der gegnerische Torhüter den letzten Nerv. Ein ums andere Mal vereitelte er unsere Torchancen. Dabei reden wir hier von 100%igen Möglichkeiten, die reihenweise versemmelt wurden. Und so gewinnt man kein Derby. So verliert man leider völlig unnötig gegen einen Gegner, der an diesem Abend nicht viel besser war als wir. Und so kommen wir zum gestrigen Tag. Was gibt es Besseres als in einer frühen Sonntagnacht in der Max-Schmeling-Halle zu spielen? So ziemlich alles. Aber wir waren b(e)reit genug, um uns mit einem guten Aufsteiger zu messen und dem Tabellennachbarn den Zahn zu ziehen. Aber es kam leider anders. Obwohl wir Mitte der ersten Halbzeit noch mit 2 Toren führten (6:8) und mehrfach schöne Anspiele über den Kreis verwerten konnten, standen wir in der Abwehr wieder mal wie aufgescheuchte Hühner #Smiley

Die Gastgeber machten sich das zur Hilfe, erspielten sich viel zu einfache Tormöglichkeiten, um Ende der 1. Hälfte das Ergebnis umzudrehen (15:13). Jetzt ging es darum an den richtigen Stellen zu schrauben, um die Fehler des ersten Abschnitts zu revidieren und eine erfolgreiche Auswärtsfahrt genießen zu können. Was allerdings in der Theorie einfach klingt, ist oftmals in der Praxis schwierig umzusetzen. Auch in unserem Fall. Unsere Abwehr blieb weiterhin auf einem „Bingo-Abend-im-Altenheim“-Niveau und im Angriff schafften wir es wieder nicht einfachste Tormöglichkeiten unterzubringen. Wiederholt scheiterten wir an einem Torwart, der dem ein oder anderen Spieler noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Schade! 

Das Bier schmeckt nach so einem Spiel natürlich gar nicht und auch die leeren Floskeln und Verbesserungsideen in unserer Kabine wirkten flach und wenig inspirierend. Dunkle Wolken ziehen am Neuköllner Horizont und über dem KLUNKERKRANICH auf. Aber wir sind bereit uns der Herausforderung zu stellen. Eine positive Reaktion muss nun folgen!

Thomas Sanftleben

BTV 1850 28:18 (12:7) HSG Neukölln

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1. Männer geht gegen BTV baden (28:18)

Leider ist es nichts geworden mit der erhofften positiven Reaktion aus dem Schöneberg-Spiel und wir mussten uns dem BTV am Ende - zu deutlich - geschlagen geben. Dabei stand das Spiel von Anfang an unter keinem guten Stern. Nachdem eine kleine Krankheitswelle unser Team schwächte, der Berlin-Marathon die Anfahrt eines Akteurs erheblich verzögerte und der Spieltermin nicht bei jedem im Kalender vermerkt wurde, standen uns lediglich 10,5 Spieler zur Verfügung. Es hätte demnach alles zu unseren Gunsten laufen müssen, um dem BTV über die vollen 60 Minuten Paroli bieten zu können. 

Bis zum 4:3 (9. Minute) lief es für uns noch ganz gut. Ema hielt uns mit großartigen Paraden im Spiel und wir konnten die ersten Nadelstiche gegen eine kompakte Kreuzberger Abwehr setzen. Allerdings verschärfte unser Gegner das Tempo und führte 10 Minuten später mit 10:5. Nach den Hiobsbotschaften zu Beginn, mussten wir uns nun auch noch mit der nächsten unglücklichen Situation auseinandersetzen. Unser Abwehr-Recke Martin konnte nach 20 gespielten Minuten duschen gehen. Berechtigt oder nicht, war die Bestrafung der Schiedsrichter ein Sinnbild ihrer sehr kleinlichen Spielleitung. Für uns wog der Ausfall natürlich umso schwerer, da sich unsere Wechselmöglichkeiten wie folgender mathematischer Zusammenhang verhielten: lim(x→∞) (1/x) #MatheSmiley

Genau, sie gingen gegen "Null"!

Trotzdem versuchten wir im Spiel zu bleiben, gegen zu halten und das Beste aus der Situation zu machen. Die Abwehr stand besser, wir ließen das schnelle Umkehrspiel unseres Kontrahenten nicht zu und kämpften im Angriff um jedes Tor. So ging es mit ebendieser Tordifferenz (12:7) auch in die freudig erwartete Halbzeitpause. Alle hatten nun Zeit einmal tief durchzuatmen und die letzten Kräfte zu mobilisieren. Eins war klar: Wir wollten uns nicht wie in der Vorwoche unter Wert verkaufen und den Gegner lange genug ärgern, um Zählbares aus dem Spiel mitzunehmen. Die Gastgeber zogen zwar schnell auf 6 Tore weg (14:8) aber wir gaben nicht auf. Wir warfen alles in die Waagschale und agierten endlich wie eine Einheit. Hinten rührten wir Beton an und vorne spielten wir wie aus einem Guss. Über Tempogegenstöße und gezieltes Positionsspiel kamen wir in der 40. Minute endlich wieder auf 2 Tore ran (16:14). Auch in dieser Situation hatten wir die Möglichkeit noch weiter zu verkürzen, allerdings zehrte unser Aufbäumen extrem an den übrigen Kraftreserven. Ohne die Möglichkeit äquivalenter Wechsel führte unser Kampf leider ins Leere. Denn wo unser Gegner in jeder Phase des Spiels für nötige Pausen sorgen konnte, guckten wir vergebens nach dem nötigen „Sauerstoffzelt“. So kam es leider wie es kommen musste. Der BTV zog wieder davon und wir konnten nichts mehr entgegenwerfen. Wenig verwunderlich, dass wir in den letzten 13 Minuten nur noch 3-mal netzten. 

Fazit: Mit einem größeren Kader und ein wenig mehr Glück wäre eine Sensation nicht abwegig, aber es hilft alles Gejammer nicht. Wir begrüßen viel lieber die erste größere Pause in der Saison und freuen uns, dass Ende Oktober auch endlich die letzten Langzeitverletzten zurückkehren.

Star des Spiels: Der Spielball

Flop des Spiels: Unsere Kadersituation

Fazit: 4+

Rackelhahn-Modus: 11%

Thomas Sanftleben

HSG Neukölln 26:38 (15:17) SG OSF Berlin II

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1. Männer erleidet Schiffbruch gegen OSF II (26:38)

Kurzer Nachtrag zum Wochenende vom „Flaggschiff“ der Männerabteilung der HSG Neukölln. Wir haben einfach mal vehement Schiffbruch erlitten. Und das nicht zu knapp. Mit 12 Toren Differenz mussten wir uns unserem Stadtteilnachbarn geschlagen geben. Um es mit den aufopferungsvollen Worten Greta Thunbergs zu hinterfragen: „How dare you?“ Ja, wie konnten wir uns nur so präsentieren und ja, was fällt uns ein, eine solche Leistung aufs Parkett zu legen!? "You are failing us.“ Damit trifft sie genau den wunden Punkt unserer Leistung, denn wir haben in der 2. Halbzeit einfach nur versagt. 

In der 1. Hälfte lief unser Spiel noch weitestgehend in geordneten Bahnen. Wir führten bis zur 17. Minute (9:7) mit 2 Toren und sowohl unser Angriff als auch unsere Abwehr waren gut auf den Gegner eingestellt. Aber schon zum Ende des ersten Abschnitts wurden die Defizite zwischen uns und unserem Kontrahenten immer deutlicher. Nach einem 5:0-Lauf der Schöneberger zu Beginn der 2. Hälfte wurde es langsam in biologisch abbaubaren Stein gemeißelt: " Heute ist hier nix zu holen!". Dabei muss uns klar sein, dass “the eyes of all future generations are upon [us].” Und wir waren bei weitem kein gutes Vorbild für den Handballsport zukünftiger Generationen. Verständlich, dass „[they] will never forgive [us]“ wenn wir derartige Spiele wiederholen. Und genau da setzen wir diese Woche an, denn “right here, right now is where we draw the line. [...] And change is coming.” So kann und wird es nicht weitergehen. Wir reißen uns die Woche beim Training den Allerwertesten auf, denn schon am Samstag müssen wir eine Reaktion zeigen. Es geht zum sagenumwobenen Prestige-Duell nach Kreuzberg. 

Um es abschließend mit den Worten eines altehrwürdigen, deutschen Philosophen zu sagen: „Wir werden [den BTV] jagen!“ #ZwinkerSmiley #SatireDarfAlles

Kommt alle am Samstag um 18:15 Uhr in die Flatow-Sporthalle und helft uns im Kampf gegen den Klimawandel. Ähm…falscher Artikel…Sorry…Feuert uns einfach an! #Smiley

PS: Ein herzliches Dankeschön nochmal an Greta, die neben ihres Engagements im Kampf und zur Aufklärung bezüglich des Klimawandels, auch immer wieder Zeit findet unsere Spiele zu kommentieren #HerzUndFaustUndZwinkerZwinker

Thomas Sanftleben

SG AC/Eintracht Berlin 35:32 (16:20) HSG Neukölln

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1. Männer mit bitterer Pleite bei AC/Eintracht (35:32)

Am frühen Sonntagnachmittag machten wir uns gemeinsam auf den weiten Weg zu unserem 1. Auswärtsspiel der noch jungen Saison. Frei nach dem Motto „Raus aus der Griessmühle und ab zur U5“ traten wir den beschwerlichen Weg in den Berliner Osten an. Mit im Gepäck: der erste Saisonsieg aus der Vorwoche, das daraus resultierende Selbstvertrauen und 2 Flaschen Mate, was kann da noch schief gehen?! 

Nach lockerer Erwärmung, unterstreicht durch interessante Musikauswahl des Gastgebers, starteten wir gut in die Partie und führten zeitnah mit 2 Toren (1:3). Aber wie auch in der Vorwoche nahm die Achterbahnfahrt seinen Lauf. Beide Mannschaften wechselten sich mit der Führung ab und kein Team konnte sich mit mehr als 3 Toren absetzen. Unsere Angriffsmaschine lief schnell heiß und wir konnten mehrfach über die 2. Welle Druck entfachen und uns gute Tormöglichkeiten erspielen. Die Gastgeber machten es uns aber nach und so war das hohe Tempo, welches wir nach vorne spielten, in entgegengesetzter Richtung oftmals zu schnell für uns. Auch im Abwehrverbund standen wir zu oft allein gegen unsere direkten Gegenspieler, die diese Situationen rigoros ausnutzten. Nach einem Wechsel im Tor und gezielten Kombinationen im Positionsspiel betrug unsere Führung Ende der 1. Halbzeit trotzdem 4 Tore (16:20). 

Mit der Euphorie der letzten Minuten der ersten Hälfte, starteten wir auch den 2. Abschnitt und führten schnell mit 5 Toren (17:22). Doch wie letzte Woche fehlte uns erneut die Konstanz im Spiel. Anstatt Angriffe ruhig und erfolgreich auszuspielen, folgten zu schnelle Abschlüsse, technische Fehler und teilweise haarsträubende Fehlpässe. Da sich unsere Deckungsarbeit ebenfalls diesem Niveau anpasste, konnten die Gastgeber erstmals wieder in der 40. Minute ausgleichen und 4 Minuten später sogar in Führung gehen (27:26). Zu einfach machten wir es der Eintracht in dieser Phase des Spiels, da wir vermehrt mit uns selbst und den Schiedsrichtern haderten, anstatt endlich den Stock aus dem A***h zu ziehen und den Rackelhahn-Modus einzuschalten. Wir führten 7 Minuten vor Schluss zwar wiederholt mit einem Tor (29:30), aber ein richtiges Aufbäumen blieb leider aus. Das Spiel war ein Spiegelbild der letzten Woche: Ausbleibende Konstanz im Angriff, fehlende Einstellung im Deckungsverbund und unnötige Zeitstrafen. 

Wir könnten entschuldigend hinzufügen, dass wir immer noch nicht mit dem kompletten Kader antreten aber gegen einen Aufsteiger muss man selbst mit dem vorhandenen Spielermaterial zumindest einen Sieg rausholen. Eine Reaktion gegen unseren Lieblingsgegner aus Schöneberg ist wünschenswert #ZwinkerSmiley

Fazit: Leider ist es nichts mit dem 2. Sieg in Folge geworden. Am Ende einer temporeichen Partie haben wir uns etwas unnötig die „Butter vom Brot nehmen lassen“ und mussten uns letztendlich der SG AC/Eintracht geschlagen geben.

Danke trotzdem an alle mitgereisten Fans und bis nächsten Sonntag in der heimischen „Buschrose“.

Star des Spiels: Die Playlist der Gastgeber zur Erwärmung: „Silent Sundays“

Flop des Spiels: Unsere fehlende Konstanz vorne und hinten

Fazit: 4

Rackelhahn-Modus: 8%

Thomas Sanftleben

HSG Neukölln 30:29 (15:14) SG Hermsd.-Waidm.lust

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1. Männer mit erfolgreichem Saisonstart (30:29) aber einer Menge Luft nach oben

Am gestrigen Nachmittag war es endlich wieder soweit - Handballzeit in der "Buschrose". Zum ersten Saisonspiel durften wir einen der 4 Liganeulinge begrüßen, die SG Hermsdorf-Waidmannslust. 

Die Vorzeichen waren aber alles andere als gut. Nach einem kleinen Umbruch im Team und einer über weite Strecken ernüchternden Saisonvorbereitung, war uns nicht ganz klar wo wir stehen und um ehrlich zu sein, wissen wir es immer noch nicht ganz genau. #ZwinkerSmiley 

Gegen einen motivierten Gegner aus dem Berliner Norden, hatten wir das gesamte Spiel unsere Probleme. 

Nach 2 sehenswert herausgespielten Angriffen zu Beginn, liefen wir schnell einem Rückstand hinterher. Schon in dieser Phase wurde unsere größte Schwäche an diesem Nachmittag deutlich - unsere Abwehrarbeit!

Der Gegner fiel nicht durch variantenreiches Angriffsspiel oder vielfältige Ballstafetten auf, sie spazierten förmlich durch unseren Abwehrverbund. Einfachste Täuschungen und Finten reichten aus, um unsere Defensive zu bezwingen. Nur Dank unserer isländischen Torwartlegende "Siggi" Siggfudson blieben wir dran und konnten sogar Mitte der 1. Halbzeit den Spielstand egalisieren. Ab diesem Zeitpunkt sollten wir nicht mehr in Rückstand geraten. Im Gegensatz zu unserer Abwehrleistung zeigten wir "vorne" nämlich stellenweise passables Handballspielen. Aber Tore werfen macht ja bekanntlich mehr Spaß als ebendieses zu verhindern. #Smiley

Besonders unsere beiden Rückraumkanoniere Linus und Latte waren bestens aufgelegt und zeigten wie wichtig sie für die kommende Saison sein werden. So ging es mit einem 15:14 in die Halbzeitpause. 

Aber anstatt nun aus dieser Führung heraus konstanter zu agieren, ging die Achterbahnfahrt in der 2. Halbzeit weiter. Wir konnten uns zwar schnell auf 3 Tore absetzen, nur um genauso zeitig wieder den Ausgleich zu kassieren. Sobald wir in Angriff und Abwehr phasenweise Normalniveau erreichten und den Vorsprung ausbauten, luden wir die Gegner zu einfachen Toren ein oder bestraften uns selbst mit dummen 2-Minuten-Strafen. Der 3-Tore-Abstand blieb an diesem Nachmittag die magische Grenze. Auch in der 55. Minute konnten wir mit 29:26 in Führung gehen und der Sieg wurde uns förmlich auf einem silbernen Tablett serviert. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?!

Einen verworfenen Siebenmeter und 2 Zeitstrafen später, mussten wir nochmal mächtig zittern. Aber knappe Spiele nach Hause bringen ist nun mal unsere Stärke. Also kurz freuen, Mund abputzen, die Woche ordentlich trainieren und nächstes Wochenende einen weiteren Sieg eintüten. 

Danke an unsere Gäste und an alle Zuschauer. 

Nächsten Sonntag könnt ihr uns gerne ab 16:30 Uhr bei der SG AC/Eintracht Berlin (Bezirk Marzahn-Hellersdorf) unterstützen. 

Star des Spiels: Siggi

Flop des Spiels: Unsere Abwehrleistung

Fazit: 3-

Rackelhahn-Modus: 12%

Thomas Sanftleben

Spielinformationen

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Sporthalle Hermann-Nohl-Grundschule
Buschrosensteig 12
12347 Berlin

Trikotfarben
Heim - Torwart - Blau
Heim - Spieler - Rot
Auswärts - Torwart - Gelb
Auswärts - Spieler - Schwarz