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Spielberichte

11.10.2020 

HSG Neukölln - Pro Sport 26:24

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 Die Handballerinnen der HSG Neukölln haben mit dem dritten Sieg im dritten Heimspiel gut in die neue Saison der Oberliga gefunden. Am vergangenen Sonntag setzten die Schützlinge von Darius Krai und Hannes Saurin mit dem 26:24 (11:12) Erfolg gegen Pro Sport ein weiteres Ausrufezeichen. 

Begünstigt durch ein paar Unkonzentriertheiten seitens der HSG konnten sich die Gäste gleich zu Beginn einen kleinen Vorsprung erspielen. Für das erste Tor für die Magic Girls mussten sich die Zuschauer sogar bis zur sechsten Spielminute gedulden und erst in der 15. Minute gelang es Tara für die HSG das erste Mal auszugleichen (0:3, 2:4, 6:6) .

Bis zur Halbzeitpause folgte nun ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die Ladies von Pro Sport allerdings weiterhin knapp in Führung blieben. Die HSG hatte zwar genügend Chancen, ließ im Angriff aber ihre eigene Wurfeffektivität vermissen, während es auf der anderen Seite sogar ein eher unübliches Geschenk für die Gäste gab. Nach einer keineswegs hochklassigen, aber intensiv geführten Partie, ging es für die Magic Girls nun mit einem kleinen Rückstand in die Halbzeitpause (6:8, 9:9, 10:12) .  

„Mit neuer Motivation, Vertrauen, Emotionen und weniger Hektik im Angriff wollen wir in die zweite Halbzeit starten“, so Krai. Aber auch für die Gäste kam die Halbzeitpause zum richtigen Zeitpunkt und das Trainergespann Schulz/Wecke schien ebenfalls zur Pause die passenden Worte für ihre Mannschaft gefunden zu haben. 

Mit zwei einfachen Treffern in Folge setzte sich Pro Sport kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit sogar auf vier Tore ab. Es begann eine intensive Aufholjagd seitens der HSG, bei der es ihr allerdings erneut wieder erst zur Mitte des Spielabschnittes gelang auszugleichen. Nach diesem Kraftakt des Heimteams genügten Pro Sport jedoch lediglich 75 Sekunden um zum wiederholten Male auf drei Tore davonzuziehen (10:14, 14:16, 18:18, 18:21) . 

Diesmal brauchten die Magic Girls aber kein Team-Timeout, um wachgerüttelt zu werden. Denn im Angriff überzeugte man jetzt nicht nur spielerisch mit sehenswerten Treffern von Susi, Niki und Janine sondern blieb auch weiterhin nervenstark vom Punkt. In der Defensive ließ die HSG-Abwehr im Zusammenspiel mit ihrer Goalkeeperin ebenfalls kaum noch etwas zu, so dass Isa in der Schlussviertelstunde lediglich noch dreimal hinter sich greifen musste (19:22, 22:23, 24:24). 

Die erste Führung des Spiels gelang den Magic Girls tatsächlich erst in der vorletzten Spielminute. Nachdem beide Coaches im Anschluss an den Führungswechsel ihre Auszeiten gespielt hatten, setzte Lena sich im offenen Feld ein paar Sekunden vor Abpfiff mit den letzten Reserven durch und den Magic Girls die Krone auf. Am Ende steht ein glücklicher, aber alles andere als unverdienter Sieg auf der Anzeigetafel (26:24) .


„Die Mädels haben sich Tor für Tor rangekämpft und genau zur richtigen Zeit die Führung erzielt“, brachte es ein Fan treffend auf den Punkt. So können die Magic Girls hochzufrieden und topmotiviert mit 6:0 Punkten in die zweiwöchige Spielpause gehen bevor es Ende des Monats (hoffentlich!) zum ersten Auswärtsspiel beim VfV Spandau geht. Zum derzeitigen Stand zwar ohne Zuschauer, dafür aber mit einer sehr professionellen und unterhaltsamen Live-Übertragung der Gastgeber. Wir freuen uns schon drauf.

Es spielten: Wilke, Howorka (5), Gäbelein (4/2), Richter (2), Haouchet (2), Göhler (2), Pfuhl (4), Jähne (2/2), Siemensmeyer (1), Gebert (1), Gravenstein, Müller (3), Kuhnigk, Bickert.

 

27.09.2020 

HSG Neukölln - SG OSF Berlin 25:24

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 Wenn Sekundenbruchteile vor dem Schlusspfiff die komplette Heimtribüne mit Abstand und trotzdem gemeinsam laut jubelnd aufspringt, das ganze Team nach dem Spiel der Meinung ist „dafür liebe ich diesen Sport“ und sich die Coaches innig in den Armen liegen, muss es am Sonntagabend in der Buschrose heiß her gegangen sein. 
 
Doch nun von vorne: Die Magic Girls empfingen zu ungewohnt später Anwurfzeit die Damen der SG OSF. Definitiv ein Gegner, der uns in den letzten Jahren in vielen Duellen ziemliches Kopfzerbrechen bereitet hat - nicht anders auch auch vergangenen Sonntag. 
 
Nach einem guten Start konnten wir leider die von Darius Krai so oft geforderte Konzentration nicht konsequent hochhalten. Die Kombination aus gastfreundlichen Einladungen unsererseits und der einen oder anderen Rückraumgranate durch M. Kern auf Seiten Schönebergs führten zu einem munteren Schlagabtausch und zu ständigen Führungswechseln in der ersten Hälfte (3:1, 4:4, 6:4, 6:7, 9:9) . 
 
Ein paar technische Fehler zu viel, eine Phase mit schwächerer Trefferquote sowie an diesem Tag ausbleibenden Geschenke für uns führten knapp 10 Minuten vor der Pause zum höchsten Rückstand des Tages. Im Endspurt der ersten Hälfte konnten wir allerdings mit frischen Kräften, mehr Intensität, schließlich auch hoher Konzentration und dem dafür nötigen #Vertrauen dagegen halten, so dass es nach der Pause wieder bei Null beginnen sollte (10:13, 11:14, 14:14) . 
 
Auch der zweite Start ins Spiel gelang den Magic Girls besser als den Gästen aus Schöneberg. Zwar waren wir erneut ein wenig zu großzügig und freundlich mit der am heutigen Tag treffsichersten Rückraumspielerin auf der Gegenseite, konnten uns aber aus einer insgesamt starken Abwehr heraus bis zur 45. Minute mehr und mehr absetzen (17:14, 18:16, 21:17) .
 
Wer jetzt allerdings dachte die Gäste würden uns zuliebe den Rest des Abends locker ausklingen oder sogar die zwei Punkte freundlich in Neukölln lassen - weit gefehlt! Denn jetzt sollte der Krimi erst richtig losgehen: 
 
Zunächst sollte uns fünf Minuten lang kein einziger Treffer gelingen, bis wir kurz darauf erneut für endlos scheinende sechs Minuten ohne eigenen Erfolg blieben. Dass sich in der Zwischenzeit auch noch die Schönebergerinnen wieder gefangen hatten und uns Tor für Tor gefährlich nahe kamen, war sicher nicht allzu angenehm für uns, aber definitiv wichtig für den Spannungsbogen des Abends.
 
Als unsere Gäste dann dreieinhalb Minuten vor dem Ende tatsächlich das erste Mal in dieser Hälfte in Führung gingen, war das Spiel auf Messers Schneide. Was für ein Glück, wenn  man Linkshänderinnen in seinem Team hat, die offensichtlich keine Nerven haben: Melli konnte unsere jeweiligen Phasen der Torlosigkeit mit hoch umjubelten Treffern beenden und Birte den letzten 7-Meter des Spiels sicher verwandeln (21:20, 23:20, 23:24, 24:24) .
 
Der letzte Angriff für die Magic Girls läuft. Susi kann nur noch unsauber gestoppt werden. Ein Pfiff, die Zeit wird angehalten, drei Sekunden vor dem Ende muss unsere Kreisläuferin behandelt und vom Feld genommen werden: Kein Tor, kein Siebenmeter, lediglich ein Freiwurf. Eine kleine Blickfinte, ein letzter Pass, 60 Minuten aufgesparte Zielgenauigkeit und der Buzzer Beater von Alex. Mehr braucht es manchmal für einen Sieg, eine tosende Halle und jede Menge gute Stimmung in den kommenden Wochen einfach nicht. 
 
Danke an unsere Magic Fans für die Unterstützung in jeder einzelnen dieser 3600 Sekunden Spielzeit, an die niemals aufgebende Schöneberger Mannschaft für ein faires und spannendes Spiel und die vielen fleißigen Unterstützer, die im Hintergrund für einen größtenteils reibungslosen und (hygiene-)regelgerechten Ablauf gesorgt haben! Wir sehen uns nach einem spielfreien Wochenende am 11.10. um 16h in der Buschrose wieder, wenn wir die Ladies von Prosport 24 zu Gast haben werden!
 
Es spielten: Isa(TW) , Josie(TW) , Alex(1) , Birte(3/2) , Janine(3) , Lara(2) , Lena(2/1) , Mareen(2) , Melli(3) , Niki(2) , Rika(3) , Sonne(2) , Susi, Tara(2)

 

20.09.2020 

HSG Neukölln - Berliner TSC 25:19

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Endlich wieder Handball! – Nach einer langen Sommerpause, die für alle im Jahr 2020 länger ausfiel, wurden am vergangenen Wochenende endlich die ersten Spiele angepfiffen. Der Ball fliegt wieder und das lange Warten hat ein Ende.

Auch die Magic Girls empfingen am Sonntag ihren ersten Gegner, die Mädels vom Berliner TSC. Nach der langen und intensiven Vorbereitung sollten die ersten Punkte der Saison auf dem eigenen Konto landen. Vertrauen in das eigene Können und das Team sowie als Einheit zusammen stehen. Diese Leitgedanken stets im Kopf starteten die Magic Girls unter ihrem neuen Trainer Darius Krai in das erste Spiel.

Den Auftakt machte der Berliner TSC, der mit 1:0 in Führung ging. War den Magic Girls zu Beginn noch ein wenig die Aufregung über das erste Pflichtspiel nach fast 200 Tagen anzumerken, entwickelte sich nun ein ansehnliches und temporeiches Spiel.

Beim Stand von 6:5 und dem ersten Team-Timeout durch die Gäste, quittierten die beiden Heimtribünen die schwungvolle Anfangsviertelstunde mit einem begeisterten Applaus. Anschließend stand die Neuköllner Abwehr immer besser, konnte durch leidenschaftliches Teamwork die gegnerischen Angriffe unterbinden und die eigene Führung auf 9:6 ausbauen.

Auszeit HSG Neukölln. Energiereserven aufladen und noch einmal Luft holen für den Endspurt der ersten Hälfte. Durch ihren dynamischen und von Tempo geprägten Angriff sowie das Auge für die Mitspielerinnen konnten die Magic Girls ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 12:7 erhöhen. Ein besonderes Lob verdiente sich hier auch die Neuköllner Torhüterin, die von der 10. Spielminute an nur noch zweimal hinter sich greifen musste.

Mit genauso viel Motivation und Ehrgeiz starteten die Gastgeberinnen dann in die zweite Halbzeit. Auch wenn hier und da ein Ball den Weg am Block vorbei ins Tor fand oder der eine oder andere Zweikampf verloren wurde, stand die Abwehr nach wie vor kompakt. Selbst die Wechsel brachten immer wieder frischen Schwung ins Spiel der Magic Girls. Das Agieren als Einheit und die gegenseitige Unterstützung führten schlussendlich dazu, dass am Ende ein doch überraschend ungefährdeter Heimsieg gefeiert werden konnte (25:19).

Vielen Dank auch an das auf beiden Seiten faire und disziplinierte Publikum, das den Spieltag unter diesen besonderen Bedingungen trotzdem zu einem unvergesslichen Saisonauftakt gemacht hat.

Am Sonntag, den 27. September 2020 steht das nächste Spiel gegen die Damen der SG OSF in der Buschrose auf dem Plan. Auch hier wollen die Magic Girls wieder angreifen und die #positiveVibes des letzten Heimspiels mitnehmen, um die nächsten 2 Punkte zu erspielen. Wir freuen uns auf ein weiteres Handballwochenende.

Pfuhl (3), Wilke (3), Howorka (3), Gäbelein, Jähne (3/1), Richter (1), Haouchet (2), Göhler (1), Beutler, Siemensmeyer (3), Gebert (2), Gravenstein, Müller (4), Kuhnigk

Spielinformationen

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Sporthalle Hermann-Nohl-Grundschule
Buschrosensteig 12
12347 Berlin